Istanbul – eine wunderbare Stadt!

Am vergangenen Wochenende durfte ich bei einem Bekannten in Istanbul meine Zeit verbringen. Diese Stadt ist ein Muss für jeden, der nicht nur in seinen eigenen vier Wänden unterwegs sein möchte. Sie ist Trend, Tradition und „Tausendundeine Nacht“ zugleich.
Istanbul ist übrigens nicht die Hauptstadt, sondern Ankara, das sollte man nicht verwechseln…

Im folgenden Bericht erfahrt ihr ein wenig über meine Erlebnisse in dieser außergewöhnlichen Stadt und ein paar Fakten rund herum.

Die Stadt Istanbul gliedert sich in 39 Stadtteile, wovon 25 auf der europäischen Seite und 14 auf der asiatischen Seite liegen.
Diese Megastadt mit über 13 Millionen gemeldeten Einwohnern und einer Fläche von immerhin 2000 km² kann man in ihrer Größe und Maße fast gar nicht begreifen. Im Vergleich dazu sind das größte Bundesland Deutschlands Bayern mit seinen 70.000 km², aber „nur“ knapp 13 Millionen Menschen und das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit ca. 18 Millionen Bewohnern auf 34.000 km² ein Witz. In Berlin leben übrigens gerade einmal 3,4 Millionen Einwohner.

In Istanbul finden Touristen alles was ihr Herz begehrt: Kultur, Religion, Genuss, Ausblick, Meer, Lebensfreude, Multikulti, Party, Sport und Shopping.
Vor allem der Genuss wird in Istanbul sehr groß geschrieben. An jeder Ecke gibt es kleine Läden, bei denen man frischgepresste Fruchtsäfte erstehen kann oder die Sesamkringel „Simit“. Außerdem werden überall die türkischen Leckereien „Baklava“ und „Lokum“ angeboten, genauso wie reichhaltige Fleischgerichte (bekannt auch aus Deutschland), wie den „Dürüm“ oder Fleischspieße. In der Stadt gibt es unzählige Kaffee- und v.a. Teehäuser oder -bars, die immer gut gefüllt sind, denn man trinkt als echter Türke immer Tee, egal wann, wie viel und wo. Abends geht es dann in eines der unzähligen Restaurants auf einem der Flachdächer in der Weggehmeile und genießt sowohl ein leckeres 3-Gänge-Menü sowie auch den Ausblick über Bosphorus oder die beleuchteten Häuserzeilen. Zum Essen trinkt der Türke Wasser und in gleichen Mengen auch Raki (Aussprache ähnlich „Rakö“).

Die Menschen Istanbuls habe ich als sehr freundlich, fröhlich und respektvoll erlebt. In keiner anderen Stadt, in der ich bisher auf einem Basar war, wurde ich so wenig angesprochen und „belästigt“ – dies kann aber auch an der noch nicht vollständig gestarteten Urlaubssaison liegen. In den Basaren (Grand Bazar, Spice Bazar) und auch in den Gassen rundherum findet der bummelnde Tourist immer einige Mitbringsel und Leckereien, sowie auch sehr viele nachgemachte Markenartikel wie Uhren, Hemden, Schuhe und Sonnenbrillen.

Die Kombination der ruhigeren asiatischen Seite und der hektischeren europäischen Seite gefiel mir sehr gut. Wenn zu viel Stress herrscht, dann einfach rauf auf die Fähre und für umgerechnet ca. 80 Cent rüber auf den asiatischen Teil zum Bummeln, Teetrinken und Entspannen.

Wer in Istanbul ist, der sollte auf eines der hohen Hotels (z.B. Marmara Pera) hochfahren, um von dort den Sonnenuntergang zu genießen und einen (geringen) Teil dieser monströsen Stadt von oben zu überblicken.

In Istanbul gibt es zwei Flughäfen, wovon der kleinere Flughafen (Sabiha Gökcen) etwas weiter außerhalb (ca. 1 Std. Fahrt) liegt und der größere Flughafen (Atatürk) zentraler liegt, aber eher von den teureren Fluggesellschaften angeflogen wird. Vom Flughafen Sabiha Gökcen gibt es aber Shuttle-Busse (ca. 5€) zu sehr vielen Zielen, sodass auch dieser Ankunftsflughafen kein Problem darstellt.

Fazit:
Ich könnte noch so viel schreiben, möchte aber nicht langweilen und verbleibe deshalb mit dem dringenden Tipp, diese Stadt in näherer Zukunft zu besuchen, zu erleben und zu genießen. Ihr werdet erstaunt sein, wie sich diese Stadt von eventuellen Erwartungen abhebt!

Über tobi

Mein Name ist Tobi und ich komme aus der wunderschönen Fuggerstadt Augsburg in Bayern. Ich studiere an der Universität Augsburg auf Lehramt Hauptschule.