I am sterdam: eine Stadt zum Verlieben!

Heute möchte ich euch einmal einen ganz anderen Tipp vorstellen, der von mir aus auch gerne als „Trend“ angesehen werden darf: Amsterdam.

Mit seinen unendlich vielen Brücken, wunderschönen schmalen Häusern, schönen Grachten, engen Gassen und massenhaft Fahrrädern ist Amsterdam eine sehr besondere Stadt Europas.

Ich habe in der letzten Woche knapp 48 Stunden in Amsterdam verbracht und möchte euch ein paar kleine Tipps geben. Falls es euch interessiert, dann lest bitte weiter.

Fahrräder:

In Amsterdam gibt es massenhaft Fahrräder. Nicht nur an Brücken und Pfeiler angekettet, sondern auch wild fahrend zwischen Grachten, Fußgängern, Autos, gegen Einbahnstraßen (oft auch Autos) und in den Fußgängerzonen. Die Amsterdamer lieben das Radeln und sind im Großstadtverkehr so geübt, dass sie kaum noch Rücksicht auf touristische Radler oder Fußgänger nehmen. Also passt auf, dass ihr keinem Radler in die Quere lauft.
Wer selbst auf ein Fahrrad steigen möchte, um die Stadt zu erleben und zu entdecken, dem kann ich den Fahrradverleih „yellow bikes“ empfehlen, welcher auch verschiedene geführte Touren anbietet.

Essen:

Ich persönlich kann euch folgenden Tages-Essensverlauf vorschlagen:

  1. Brunch im „De Bakkerswinkel“
  2. Abendessen im „Moeders“

Das Restaurant „De Bakkerswinkel“ bietet ein mittelgroßes, süßes, verspieltes und einfach unglaublich charmantes Ambiente, welches ich in keiner anderen Stadt (eventuell mit der Ausnahme Berlin) bisher gesehen habe. Die Speisekarte zeugt von viel Humor und Witz, genauso wie die kunterbunte und total zweckmäßige, wie auch veraltete Einrichtung. Eine offene Küche, sowie die Verkauftheke mit den leckeren Backwaren runden die kunterbunte, aber in sich stilvolle Räumlichkeit ab.

Zu Essen gibt es hier sämtliche Frühstücksvarianten (Müsli, Croissant, Semmeln, frischgepresster Orangensaft, heiße Schokolade, Ei, usw. usf.), sowie einige Speisen, die für den größeren Hunger gedacht sind, teilweise aber auch zum späten Frühstück bestellt werden können: Sandwiches etc.

Das Restaurant „Moeders“ („Mütter“) bietet typische holländische Küche zu angemessenen Preisen in einer mehr als außergewöhnlichen Restaurantgestaltung. Sämtliche Wände sind mit kleinen Bilderrahmen vollgepflastert, welche Bilder von Müttern einiger Gäste zeigen. Das Restaurant soll eine Widmung für alle Mütter und deren großartige Kochkünste sein, deshalb gibt es dort auch „niederländische Hausmannskost, wie von Muttern“.

 

Tipps:

Nehmt euch bei einem Amsterdam-Besuch nicht allzu viel vor, sondern lasst euch von der Stadt treiben. Überlegt euch gut, ob ihr mit dem Fahrrad fahren wollt, denn es ist wirklich etwas stressig die ganze Zeit aufzupassen, von wo ein Auto oder Radler ohne Rücksicht auf Verluste angerast kommen könnte. Wenn ihr euch für ein Fahrrad entscheidet, dann sucht ruhigere Routen und macht viele Zwischenhalte während der Fahrt, um die Stadt, die Häuser und den Flair zu genießen.

Es gibt viele tolle Restaurants und auch viele ausgefallene Möglichkeiten, deshalb am besten vorher informieren, wo es etwas besonders tolles zu essen oder tolle Räumlichkeiten gibt, um auch hier den besonderen Charme Amsterdams zu erleben.

Probiert unbedingt die Stroopwafels (Sirupwaffeln), eine holländische Spezialität, und schlendert einmal gegen Abend durch das Rotlichtviertel. Ihr werdet erstaunt sein, was es nicht alles gibt und wie weltoffen, sowie modern und selbstverständlich Amsterdam damit umgeht.

Über tobi

Mein Name ist Tobi und ich komme aus der wunderschönen Fuggerstadt Augsburg in Bayern. Ich studiere an der Universität Augsburg auf Lehramt Hauptschule.